Archiv für Juni 2010

Countdown – knapp 60 Stunden…

Mittwoch, 30. Juni 2010

Athlone in Countdown - knapp 60 Stunden...

…bis zum Start zur Europameisterschaft.

Annika fliegt morgen Vormittag bereits nach Dublin, der Start zur ihrer ersten Europameisterschaft fällt am Samstag um 13:30 Ortszeit, also um 14:30 mitteleuropäischer Zeit.
42 Athleten aus ganz Europa werden am Samstag um den EM Titel und Platzierungen kämpfen.

Annika möchte möglichst locker an den Wettkampf herangehen, ein Platz unter den besten 15 Athletinnen, gleichbedeutend mit dem WM Ticket für Budapest, ist ein durchaus realistisches Ziel.

Alle weitere Infos, Livestream und Ticker gibt’s hier: http://www.triathlon.org/

Alles weitere dann nach dem Rennen… Icon Wink in Countdown - knapp 60 Stunden...

Lagerung des Schwarzen Goldes

Donnerstag, 24. Juni 2010

Nach dem die Freiwassersaison langsam beginnt und die Temperaturen noch nicht ganz sommerlich sind, bekommt der Kälteschutzanzug auch Neopren genannt ziemlich viel Gewichtung. Damit dieser auch unbeschadet mehrere Wettkämpfe und Saisons übersteht sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden.

  • Wettkampfzeit

Der Transport des Neoprens zum Wettkampf sollte so erfolgen das der Kontakt mit scharfen Gegenständen ausgeschlossen ist. Beim Anlegen des Anzuges gibt es einige Tipps die im Thema „Hilfestellung zum Anziehen eines Neoprens“ beschrieben werde. Wir gehen gleich zum Wettkampfgeschehen.

Da der Neoprenanzug beim Wechselvorgang vom Schwimmen auf das Rad so schnell wie möglich ausgezogen werden muss, wird mit diesem nicht gerade zimperlich umgegangen. Hierbei landet der Anzug gerne mal im Dreck oder wird einfach in die Ecke „gefeuert“. Desweiteren bemüht man Sich so schnell wie möglich zu Schwimmen damit die Resultierende Schwimmzeit auch entsprechend ist, was eine gewisse Transpiration mit sich führt. Nachdem der Wettkampf hoffentlich gut gefinisht wurde werden die persönlichen Wettkampfgegenstände aus der Wechselzone geholt und eingepackt. Hierzu bietet es sich an den Neoprenanzug in einem Netzbeutel getrennt von allem anderen Material zu transportieren. Nach erfolgter Heimreise nimmt man den Anzug und wäscht die Außenseite des Anzuges ab, danach wird er auf die Innenseite gedreht und wäscht ihn mit kaltem Wasser aus und hängt ihn umgedreht auf einen Breiten Kleiderbügel zum trocknen.

Nach einem Tag kann der Anzug wieder in den Netzbeutel gepackt werden oder falls nicht mehr benötigt für einen längeren Zeitraum in den Schrank gehängt werden wie bei „Winterschlaf“ beschrieben.

  • Winterschlaf

Wenn der Anzug nicht mehr benötigt wird oder die Saison beendet ist (hoffentlich Erfolgreich). Sollten Einige Sachen beachtet werden um lange Freunde an dem Anzug zu haben.  Die Lagerung sollte hängend auf einem möglichst breiten Kleiderbügel erfolgen. Der Lagerplatz sollte möglichst Dunkel sein, am besten im Kleiderschrank. Damit die Lagerung im Kleiderschlank geruchlos erfolgt, sollte der Neopren in einen Foliensack eingepackt werden. Dies hat auch den Vorteil dass die Weichmacher im Anzug bleiben. Wichtig ist nur das der Anzug komplett trocken ist. Vor dem Winterschlaf sollten alle Schäden am Neopren behoben werden.

  • Schäden am Neopren

Es gibt verschiedene Arten von Beschädigungen die im Leben eines Anzuges auftreten können. Auf die Beschädigungen die am meisten vorkommen werden wir kurz eingehen und eine Schadensbehebung anbieten.

-          Beschädigung durch Fingernagel

Kleine Risse in der Neoprenschicht entstehen beim Anziehen oder Ausziehen des Neoprens. Diese Beschädigungen werden IMMER vorkommen, man kann Sie durch spezielle Neoprenkelber ganz gut Flicken.

-          Riss an der Klebelinie oder Naht

Diese Beschädigungen sollte man am besten von einem Spezialisten beheben lassen. Da die Methode mit dem Neoprenkleber sehr unsicher ist.

-          Löcher in der Neoprenschicht.

Entstehen sehr gerne durch eine falsche Langzeitlagerung. Auch Löcher kann man flicken und das daheim! Hier Bedienen wir uns in der Radsparte und suchen uns ein Schlauch-Flicken der größer ist als das Loch und kleben diesen auf das Loch.

Wir hoffen das Ihnen unsere Hinweise helfen, Sie eine erfolgreiche Saison 2010 haben und viel Spaß mit Ihrem Neoprenanzug.

Viel passiert…

Freitag, 18. Juni 2010

Die Saison ist inzwischen im vollen Gange und auch bei uns ist viel passiert…

Nach der verpassten EM-Qualifikation Mitte Mai in Halle war Annika ersteinmal ziemlich enttäuscht, eine Woche später jedoch wandelte sie diese Enttäuschung in Selbstbewusstsein um. Beim Paderborner City-Triathlon konnte Annika die komplette Frauenwertung gewinnen und dabei eine Athletin hinter sich lassen, die eine Woche zuvor in Halle noch vor ihr ins Ziel gekommen war und somit bereits für die EM qualifiziert war. Ich konnte mir auf dem anspruchsvollen Kurs mit Wendeltreppe auf der Laufstrecke den 3. Platz in der Gesamtwertung sichern.

Eine Woche später war es dann soweit, die letzte Möglichkeit sich für die EM zu qualifizieren war im Rahmen des DTU-Cup in München.
Bei hochsommerlichen Temperaturen mit über 30 °C fiel der Start zur Auftaktdisziplin, 750m Schwimmen in der Regattabahn, um 16 Uhr. Annika kam nach etwas mehr als 10 Minuten aus dem Wasser, ca. 40 Sekunden hinter der schwimmstarken Konkurrenz, die auch auf dem Rad nicht eingeholt werden konnte. So waren es nach dem Radfahren auf die Spitze immer noch 40 Sekunden Rückstand und die abschließenden 5km sollten die Entscheidung um die EM-Tickets bringen. Mit 17:27min lief Annika wieder so schnell wie keine andere Teilnehmerin, konnte die führenden Athletinnen noch ein- und überholen und somit den 2. DTU-Cup in München gewinnen. Mit dem Sieg konnte Annika sich somit auch eines der zwei verbliebenen Tickets zur EM sichern und freut sich jetzt auf ihre erste Europameisterschaftsteilnahme am 3. Juli um 13:30 in Athlone / Irland!

 in Viel passiert...

Bis dahin,

Anni und Stefan