Deutscher Meistertitel für Teichert

7. September 2011

Der Bergsee Ratscher in Thüringen stand am letzten Wochenende wieder im Zeichen des Multisports. So wurde dort am Samstag u.a. die Deutsche Meisterschaft im Sprint Quadrathlon am Samstag. Über die Distanzen von 0,75 km Schwimmen, 20 km Rad, 4,5 im Kajak und 5 km Laufen konnte sich Stefan Teichert erstmalig den Gesamtsieg bei den Deutschen Meisterschaften sichern. Von Beginn an hielt er sich in einem spannenden Rennen immer an der Spitze auf, nur kurz vor dem Ziel konnte er dem starken Tschechen Michal Háša nichts mehr entgegensetzen und lief als Zweiter über die Ziellinie, da der Wettkampf auch gleichzeitig Quadrathlon Weltcup-Station war und einige internationale Athleten am Start waren. Mit dem Quadrathlon am Bergsee Ratscher ging auch die nationale Wettkampfserie – der QUAD Deutschland Cup – zu Ende, den sich Teichert nun zum insgesamt vierten Mal sichern konnte.

„Ich hatte schon gehofft in meiner alten Heimat als Erster über die Ziellinie laufen zu können“, so Teichert erschöpft im Ziel, „aber die Hitze an diesem Tag hat mir zum Schluss einfach extrem zugesetzt und Michal hat ein starkes Rennen geliefert. Nun freue ich mich aber erstmal auf die Saisonpause um wieder Kraft tanken zu können.“

Ergebnisse

1. Michal Háša (CZE)                                                             1:34:49

2. Stefan Teichert (SGP Eppelheim / WSC HD)              1:35:12
1. DM

3. Leoš Roušavý (CZE)                                                         1:36:07

4. Steffen Burkhardt (Preetzer TSV)                                 1:36:13

5. Mat Stevenson (GBR)                                                      1:36:21

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Saison 2.0

4. September 2011

Nach etwas längerer Zeit ohne News wird es Zeit für Neuigkeiten. Nachdem Annika bei der EM einen guten 5. Platz erreicht hat, traten bei ihr erneut einige Beschwerden im Rückenbereich auf, sodass das Training ersteinmal unterbrochen wurde. Ende Juli standen in Braunschweig dann die letzten Deutschen Junioren Meisterschaften auf dem Programm. Ohne wirkliches Training erreichte Annika dort einen 7. Platz, mit dem sie zunächst nicht zufrieden war, dann aber doch ein postitives Fazit zog, weil sie ohne Beschwerden den Wettkampf absolvieren konnte. Danach ging es für 2 Wochen nach Saarbrücken ins Trainingslager mit der Junioren Nationalmannschaft um sich für die Deutschen Meisterschaften der Elite/U23 in Grimma, sowie für das Junioren WM Rennen im Rahmnen des Grand Final der Dextro Energy WCS am 10. September auf de Olympiastrecken von Peking vorzubereiten.
In Grimma reichte es für Annika als Juniorin dann für einen 17. Platz im gesamten Elite Feld, sowie einem 9. Platz in der U23 Wertung.

Seit Freitag ist sie nun in Peking, um sich eine Woche lang auf die andere Zeit, sowie die klimatischen Bedingungen einzustellen und die einzelnen Wettkampfstrecken zu testen. Das Rennen um den WM Titel der weiblichen Junioren findet am kommenden Samstag um 4:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt.

Nachdem ich am vergangenen Donnerstag bei den Spezialisten auf der Bahn über 25 Stadionrunden also die 10.000m Distanz im Rahmen eines Meetings eine Zeit von 32:50;55min laufen konnte, werde ich meine Saison, die vorallem in der zweiten Hälfte nicht wie gewünscht gelaufen ist, am kommenden Wochenende in Ratingen beim letzten Traithlon der Saison abschließen.

Bis dahin,

Viele Grüße,

Anni & Stefan

Unfreiwilliger Quadrathlon

31. Juli 2011

Beim Kelheimer Kanutriathlon über 4,5 km Laufen, 12 km MTB und 4 km Kajak belegt der  Eppelheimer Stefan Teichert den dritten Platz. Musste er am beim Laufen noch etwas an Zeit auf die Spitze liegen lassen, konnte er sich auf dem Bike wieder in Schlagdistanz zum Podium bringen, welches beim Paddeln entschieden werden sollte.

Das Paddeln auf der Donau gestaltet sich jedoch durch die starke Strömung in diesem Jahr extrem schwierig. War die Strömung direkt am Ufer noch meisterbar, wurde sie schon gut einen Meter weiter innen so stark, dass ein Überholvorgang sehr kräftezerrend war. Trotzdem schaffte es Teichert sich bis kurz vor dem Ziel an den Zweiten Florian Kapfer heranzuarbeiten. Beim Versuch den Schlusssport anzuziehen und eine enge Linie in der letzten Kurve zufahren, unterschätze Teichert jedoch das Kerrwasser und erweiterte so unfreiwilligerweise den Triathlon um eine Disziplin und schwamm die letzten Meter über die Ziellinie, während Kapfer sich Platz Zwei sicherte. Siegreich war am Ende der Kelheimer Georg Fischer, der bei seinem  Heimrennen mal wieder eine Klasse für sich war.

„Der dritte Platz ist ok, auch wenn es am Ende knapp zum Zweiten war, aber mit meiner Performance bin ich nicht ganz zufrieden, ich bin irgendwie nicht richtig warm geworden,“ so Teichert, der sich aber schon wieder auf die nächsten Wettkämpfe in der Slowakei und Tschechien fokussiert.

 

Ergebnisse

1. Georg Fischer (KC Kelheim)                          0:57:05

2. Florian Kapfer (TG München)                        1:03:49

3. Stefan Teichert (SG P Eppelheim/WSC HD)   1:04:42

4. Christian Stelzl (KC Kelheim)                         1:07:52

5. Christoph Brückl (KC Kelheim)                      1:08:20

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EM Pontevedra – 5. Platz – Spitzenleistung

27. Juni 2011

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Am vergangenen Freitag war Annika nach 2010 zum zweiten Mal bei einer Europameisterschaft am Start. Die Situation war im Vergleich zum letzten Jahr aber eine komplett andere, dieses Mal war sie die Gejagte, alle Blicken richteten sich auf sie, dabei verliefen die letzten Tage der Vorbereitung nicht optimal… Nachdem sie sich in der letzten Woche vor der Abreise nach Pontevedra eine Blockade des Ischiasnerves zugezogen hat, reiste sie letzten Mittwoch stark gehandicapt nach Spanien.

Ob sie am Freitag an den Start gehen würde, stand bis zum Wettkampf um 17:45 Uhr nicht fest. Die Physiotherapeuten der Deutschen Triathlon Union hatten ihr bestes gegeben, um die Oberhausenerin wieder fit zu bekommen. Mittags fiel dann die Entscheidung: Annika sollte starten und zur Not abbrechen.

Bei immer noch hohen Temperaturen fiel am Nachmittag der Startschuss zur zweiten Europameisterschaft. Die 750 m Schwimmen brachten ihr wie so oft einen Platz im Mittelfeld. Mit etwas über einer Minute Rückstand auf die Führende aus England kam sie aus dem Wasser.

Jetzt begann auf dem Rad eine Aufholjagd, die sie fast an ihr Limit brachte. Sie fuhr sich von Runde zu Runde an die Führende heran, so dass nach ca. 15 km auf dem Rad das gesamte Feld wieder zusammen war. Jetzt hieß es noch 5 km fahren und dann in die Laufschuhe.

Nach der schnellsten Radzeit konnte Annika mit vier weiteren Athletinnen einen guten Wechsel zeigen und ging auf die Laufstrecke. Hier konnte sie trotz ihrer Rückenprobleme als führende Athletin laufen ehe sie doch noch eingeholt wurde. Als sichere Silbermedaillengewinnerin lief Annika dann ins Leichtathletikstadion ein. Hier wurde sie von einem Kampfrichter jedoch versehentlich falsch eingewiesen und vor dem Ziel abgefangen.

Es wurde dadurch leider nur der „fünfte“ Platz, Annika ärgerte sich zwar über das Missgeschick, freute sich aber dennoch über die Platzierung, da sie sich mit diesem Erfolg schon das WM Ticket nach Peking im September sichern konnte.

Viele Grüße,

bis bald,

Stefan & Annika

Triathlon WM der Feuerwehrmänner und Polizisten in Barcelona

12. Juni 2011

Streckenlänge des Triathlon: 2km Schwimmen, 90km Radfahren, 21km Laufen

Schwimmen im Mittelmeer

Radfahren an der welligen und windigen Küstenstraße

Laufen in der Innenstadt (ca. 50.000 Zuschauer – wahnsinns
Atmosphäre – Gänsehaut pur)

Das 1250 Teilnehmer große Feld war sehr stark besetzt, aber hab mich von den guten Namen aus der ganzen Welt nicht
beirren lassen, sondern mich voll und ganz auf mein Rennen konzentriert.

Ein Tag vorher (ich hatte am 28.05. Geburtstag und bin 36 geworden) stand schon fest, dass es sehr sehr heiß werden wird. Am 29.05. war dann in Barcelona die Triathlon WM über die Distanz 2km schwimmen, 90km Rad und
21km Laufen. Das war eine Hitzeschlacht in der viele Triathleten entkräftet aufgegeben haben.

Nach 31min kam ich aus dem Mittelmeer und bin dem Massenstart gut im Wasser entflohen und habe mich direkt ans vordere Feld orientieren können. Der Wechsel zu Radfahren ging sehr zügig.

Auf der 90km welligen Radstrecke konnte ich im 38km/h Schnitt stetig einen nach dem anderen Kollegen aus der ganzen Welt einholen. Gegen Ende der Radstrecke hatte ich eine Top 10 Platzierung anvisiert.

Der Wechsel zum Laufen war ebenfalls sehr schnell. Die abschließenden 21km Laufen war dann eine mörderische Hitzeschlacht. In Barcelona stand die Luft und bei gemessenen 33C (und gefühlten 36C) weit und breit kein Schatten. Das Laufen war dann auch sehr schmerzhaft und brutal. Ich habe mir an allen Verpflegungsstellen im vorbeilaufen literweise Wasser über den Körper geschüttet um mich runter zu kühlen. Die ersten 10km konnte ich gewohnt in 40 Minuten Laufen doch dann bin ich durch die Hitze eingegangen und habe Tempo reduzieren müssen. Zusätzlich hatte ich gerade beim Laufen die Strapazen vom 8 Stunden Lauf, einen Monat vorher, noch gespürt.

Ergebnis: Ich bin nach 4:58 Stunden zwar etwas unter meinen läuferichen Möglichkeiten aber zufrieden ins Ziel gekommen. Insgesamt gab es gut 1250 Teilnehmer bei diesem Triathlon und konnte in der WM Wertung den 41.Platz  machen. Nächstes Jahr werde ich eine Top Ten Platzierung anvisieren.

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Quadrathlon DM – Ein zweiteiliges Rennen

8. Juni 2011

In Steinberger am See (Oberpfalz/Bayern) wurden am letzten Sonntag die
Deutschen Meisterschaften über die Quadrathlon Mitteldistanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 8km Kajak, 10km Laufen) ausgetragen. Dort ging auch wieder der Heidelberger Topfavorit Stefan Teichert an den Start.

Gleich nach Start erarbeitete sich der excelente Schwimmer Teichert einen guten Vorsprung vor der Konkurrenz. Diese Spitzenposition hielt er auch auf dem Rad, nur der starke Tscheche Leos Rousavy konnte auf den letzten Radkilometern zu ihm aufschließen. Doch auf der Paddelstrecke, auf dem Steinberger See, war die gute Performance von Teichert vorbei. „Ich saß plötzlich total verkrampft im Boot und konnte meine Kraft nicht mehr ins Wasser bekommen,“ so Teichert, der auch später im Laufen keine spitzen Leistung mehr abrufen konnte und am Ende enttäuscht als Siebter ins Ziel lief.

Ergebnisse

1. Leos Rousavy
(CZE)
2:47:02

2. Thomas Gasser
(SUI)
2:53:21

3. Steffen Burkhardt (Preetzer TSV – 1.
DM)
2:55:36

4. Stefan Wegner (HSG Uni Greifswald – 2.
DM)                       2:59:52

5. Laszló Szabó (Ulmer Kanufahrer – 3.
DM)
3:00:09

7. Stefan Teichert (Poseidon Eppelheim / WSC HD – 5.DM)
3:02:04

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